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Sonderbares Glück
Essays, das einen Preisim Wettbewerb„Mein Glückim Alltag" nahm

"Ira, ich liebe dich", – ist unter der Zeichnung mit Blumen und Sonne mit Druckbuchstaben schief gekritzelt. Ein gewöhnliches Geschenk von einem ganz besonderen Kind. Und jedes Mal, wenn ich dieses Geschenk sehe, fühle ich mich glücklich.Unabhängig davon, was zurzeit in meinem Leben geschieht. Ich fühle mich glücklich, weil es ihn in meinem Leben gibt – Dan, Dan'ka, Danilka. Es gab aber eine Zeit, in der Erinnerungen an ihn das Gefühl von Verzweiflung in mir hervorriefen. Das Kind war schwer krank und damit unser Dan überhaupt seinen ersten Schultag erleben konnte, war entsetzlich viel Geld nötig. Heute genieße ich den Klang seines Namens. Zusammen mit anderen Freiwilligen haben wir alles Mögliche versucht, um genug Geld aufzutreiben. Und jetzt ist dieses Kind fast gesund. Und macht für mich solche Zeichnungen. Es ruft mich an und interessiert sich für mein Wohlbefinden. Und betet für mich, obwohl esnurfünf Jahre alt ist.

Das ist zu meinem Beruf geworden, Kindern wie Dan zu helfen. Wir versuchen diejenigen zu retten, die ohne fremde Hilfe sterben würden. Wenndas aber unmöglich ist, ihr Leben wenigstens zu verlängern. Manchmal ist das aber auch unmöglich, dann versuchen wir einfach, diese letzten Wochen oder Tage so angenehm wie möglich zu gestalten. Sie fragen, wo hier das Glück ist? Es ist nicht von der Seite zu sehen, aber… aber wenn das sterbende Kind lächelt, weil es das gewünschte Spielzeug bekommen hat, wenn seine Mutter diese letzte Zeit nicht auf der Suche nach Geld für Arzneien sondern neben dem Kind verbringt – ist das auch das Glück. Es ist ein seltsames Glück, das nicht jeder begreifen kann. Aber manchmal gibt es auch solche "Dans". Sie machen Zeichnungen, senden SMS, rufen mich an. Und dann versteht man, dass man dieses Leben nicht vergebens gelebt hat. Und ich bin glücklich. Und meine eigenen Probleme sind nicht mehr so wichtig.

Mein Leben ist ganz gewöhnlich und eintönig. Ich verlasse das Haus sehr selten, sitze den ganzen Tag am Computer. Ich lebe fast genau so, wie die meisten Menschen. Und nur die Zeichnung von diesem kleinen Jungen auf dem Regal ist eine Erinnerung daran, dass das Glück sehr nah ist. Für mich bedeutet es, den anderen helfen zu können.
(Daniil und ich)
Kategorie: Verschiedenes | Hinzugefügt von: Irinka (12.04.2011) | Autor: Iryna Gavrysheva
Aufrufe: 832 | Rating: 5.0/1
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